Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Behandlung mit speziellen Lymphgriffen um überschüssige Flüssigkeit im Gewebe beim Abtransport zu unterstützen. Je nach Ausprägung der Ansammlung, der Ödeme, ist das nach einer Behandlung nicht nur spürbar, sondern gar sichtbar.

 

Flüssigkeit kann sich durch eine ungenügende Stabilität von Lymph- und/oder Venengefäße oder durch eine Bindegewebsschwäche ansammeln. Zu erkennen ist das an einem Gefühl von müden, schweren Beinen, Abdrücken von Socken oder Schuhe. Insbesondere, wenn die Schwellungen nach dem Schlafen nicht oder nur wenig besser ist, dann besteht Handlungsnotwendigkeit.

 

Insbesondere nach Operationen sammelt sich vermehrt Lymphflüssigkeit in Form von Wundwasser im Körper und im OP-Gebiet an. Die manuelle Lymphdrainage hilft die Schwellung zu mildern, fördert die Heilung und verkürzt somit die Zeit für die Genesung.

 

Mit der manuellen Lymphdrainage können zahlreiche Operationen unterstützt werden, z.Bsp:

sämtliche Operationen an Gelenken: Athroskopien, künstliche Gelenke, Meniskusoperationen, Impingementoperationen an der Schulter, Bauchspiegelungen, sämtliche urogenitale und gynäkologische Operationen, nach onkologischen Operationen mit Lymphknotenentfernung und nach sämtlichen großen kosmetischen Operationen.

 

Bei rein orthopädischen Operationen führen sowol Jan Umbach als auch Ina-Patricia Umbach die Lymphdrainage aus.

Bei allen anderen Beschwerdebildern wird aufgrund der teilweisen hohen Initimität der Beschwerden die Lymphdrainage ausschließlich von Ina-Patricia Umbach ausgeführt.
Kontaktieren Sie uns doch direkt, wenn Sie unsicher sind.

 

Wie läuft die manuelle Lymphdrainage ab?

Das Lymphgefäßsystem endet in den Schlüsselbeingruben und mündet dabei in die großen Körpervenen.

Dort fängt die Lyphdrainage immer an und arbeitet sich dann entlang großer Ansammlung von Lymphknoten weiter in Richtung Beschwerdegebiet. Große Ansammlungen von Lymphknoten liegen in den Achseln, im Bauch und in der Leistenregion. 
Diese Regionen werden stetig behandelt, damit Flüssigkeiten besser und schneller zum großen Abfluss - der Körperhauptvene - transportiert werden kann.

Dann werden angesammelte Flüssigkeiten mit sanften Griffen nach oben zum Körper gestrichen. Bei festen stark dellbaren Ödemen werden auch intensivere Spezialgriffe angewandt, allerdings ist dies meist nur bei langjährigen Schwellungen nötig.

 

Etwaige Narben werden dabei umgangen und die Flüssigkeiten daran vorbeigeleitet, da durch Narben Abflusswege verhindert sind. Die Narbe selbst wird immer mitbehandelt.